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Perspektiven nach der allgemeinbildenden Schule. Zentrales Anliegen von KoSa - dem Koordinierungsbüro des Regionalverbandes Saarbrücken - ist die Herstellung größtmöglicher Transparenz im Maßnahme-Dschungel zwischen Schule und Ausbildung.
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Diesem Zweck dient auch das vom Projekt jetzt veröffentlichte Leitsystem „Start-klar?-Perspektiven nach der allgemeinbildenden Schule“.
In Plakatgröße (Format B1), beschreibt „Startklar?“, je nach individueller Vorausset-zung, auf einen Blick mögliche Wege für Jugendliche im Anschluss an die allgemein-bildende Schule. Zudem werden für alle aufgeführten Angebote die Kriterien Zu-gangsvoraussetzungen, Dauer, Inhalt, Ergebnis, finanzieller Anspruch und Zugang nochmals ausführlich beschrieben.
Unterschiedliche Farben weisen dabei auf unterschiedliche Zuordnungen hin, so z.B. auf schulische Angebote oder Angebote der Arbeitsverwaltung.
„Wir verstehen unser Leitsystem als Hilfestellung für Beratende am Übergang Schu-le-Beruf“, erklärt Claudia Barth, die Leiterin des Koordinierungsbüros. Dementspre-chend erhalten beispielsweise Lehrkräfte an Schulen, Mitarbeiter/innen des Jugend-amtes und der ARGE, Berufsberater/innen, Beschäftigte der Familienzentren und Gemeinwesenprojekte im Regionalverband diese Plakate zur Unterstützung Ihrer Arbeit.
„Nachdem wir Mitte letzten Jahres mit unserem „Info-Portal Schule–Beruf“ eine regi-onalverbandsweite Online-Datenbank mit den Förderprogrammen am Übergang Schule-Beruf zur Verfügung gestellt haben, bieten wir nun mit „Startklar?“ einen ver-lässlichen Wegweiser durch das Gewirr der zahlreichen Bildungs- und Ausbildungs-möglichkeiten“, so die Projektleiterin weiter.
Weitere Informationen zum Plakat „Startklar“ unter www-kosa-net.de. Dort finden sich auch die regelmäßig erscheinenden Newsletter zum Projektstand.
Hintergrund und Ausblick auf 2010:
Das KoSa-Projekt des Regionalverbandes Saarbrücken ist beim Schulträger GBS angesiedelt und wird seit August 2008 im Rahmen des Bundesprogrammes „Per-spektive Berufsabschluss“ von Bund und EU gefördert. Ziel des Projektes ist der Aufbau eines regionalverbandsweiten Netzwerkes aller Akteure zur Verbesserung des Überganges von der Schule in Ausbildung und Beruf.
Im September letzten Jahres erhielt das Projekt die bundesweite Auszeichnung „Daumen hoch“ als besonders gelungener Ansatz kommunaler Bemühungen um ein regionales Übergangsmanagement.
Mitte 2009 wurden Arbeitsgremien mit allen Akteuren am Übergang Schule-Beruf gebildet und gemeinsam erste Situationsanalysen erarbeitet.
Ende des Jahres 2009 hat das Koordinierungsbüro mit eigenen Datenerhebungen an den Schulen begonnen. Eine Befragung aller Erweiterten Real- und Gesamtschul-leitungen ist bereits erfolgt. Es folgen nun Befragungen der Abgangsklassen und der Eltern mit dem Ziel, den Ist-Zustand bezüglich beruflicher Orientierung und Berufs-wahlverhalten im Regionalverband zu beschreiben und Aussagen zum Bedarf abzu-leiten.
Darüber hinaus ist ein Online-Jugendportal in Vorbereitung, unter anderem als Ar-beitshilfe für den Berufswahlunterricht an den Schulen des Regionalverbandes.
„Angesichts des demografischen Wandels und dem damit drohenden Fachkräfte-mangel dürfen wir es nicht länger zulassen, dass gut die Hälfte unserer Schulabgän-ger/innen nicht in Ausbildung einmündet, sondern in ein Übergangssystem, dessen Maßnahmen nicht zu anerkannten Berufsabschlüssen führen. Hinzu kommt eine er-schreckend hohe Zahl an Ausbildungsabbrüchen (rd. 25%), meistens, weil der Beruf im Nachhinein ungeeignet erscheint. Hier muss durch eine systematische Berufs-wahlorientierung vorgebeugt werden“, bringt der Regionalverbandsdirektor Peter Gil-lo das Kernproblem zur Sprache. Mit dem Projekt KoSa wolle der Regionalverband hier von kommunaler Seite aus gegensteuern.
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