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Gebrauchtwarenhaus Brebach bietet Job-Perspektiven
Regionalverbandsdirektor Peter Gillo besucht Einrichtung der gabb.
Über die Arbeit des „Gebrauchtwarenhaus“ in Saarbrücken-Brebach informierte sich jetzt Regionalverbandsdirektor Peter Gillo.


GABB Bazar
In der Einrichtung der Gemeinnützigen Gesellschaft für Arbeitslosenberatung und Beschäftigung Burbach (gabb) arbeiten zur Zeit 22 Langzeitarbeitslose in Arbeitsgelegenheiten (1-Euro-Job) und drei Personen in einer speziellen Maßnahme für Menschen über 58 Jahre. Ziel für diese von der ARGE Saarbrücken vermittelten Menschen ist eine dauerhafte berufliche und soziale Integration mittels Beschäftigung, Qualifizierung und Beratung.

Seit über zehn Jahren gibt es die Einrichtung in Brebach, die über eine Verkaufsfläche von 500 qm verfügt. Hinzu kommen noch Lager- und Werkstatträume sowie ein Schulungsraum mit EDV-Ausstattung und Büros. Die Langzeitarbeitslosen werden vor Ort durch den Projektleiter beraten. Dabei geht es in enger Abstimmung mit dem zuständigen Vermittler der ARGE vor allem um die Berufswegeplanung.
In dem Gebrauchtwarenhaus werden gebrauchte Kleidungsstücke, Möbel und Haushaltswaren gesammelt und für den Verkauf aufbereitet. Die angebotenen Aufgabenfelder in der gabb-Einrichtung sind vielfältig: Vom Kundengespräch, der Terminplanung, Lagerarbeiten über Auslieferung bis hin zum Aufbau und Zerlegen von Möbeln und der Gestaltung des Ladens.
Großer Wert wird auch auf die Qualifizierung gelegt. Dieser Anteil an der Maßnahme beträgt 20%. Bildungseinheiten in den Bereichen Fachtheorie und Fachpraxis werden in Seminarform, Gruppenunterricht, Betriebspraktika und Betriebsbesichtigungen durchgeführt. Die Inhalte der Fachtheorie sind in der Anlage dargestellt. Im Rahmen der Fachpraxis erfolgt die Qualifizierung in ganz unterschiedlichen Arbeitsbereichen – je nach Einsatzfeld. Dabei kann es sich z.B. um Themen aus den Bereichen Lager und Logistik, Fahren und Transportgutsicherung, Verkauf und Kasse, Telefon und Terminierung von Aufträgen, Schaufensterdekoration und Ladengestaltung handeln.
Theoretischer Unterricht erfolgt einmal pro Woche im Schulungsraum des Gebrauchtwarenhauses. Die Qualifizierung setzt an den individuellen Ausgangsvoraussetzungen der Teilnehmer an und erfordert eine ggf. notwendige Erweiterung bzw. Vertiefung einzelner Qualifizierungsinhalte. Die Auswahl der Qualifizierungsmethoden orientiert sich an den jeweils zu vermittelnden Lerninhalten und umfasst inhaltlich orientierte Methoden wie z.B. Textarbeit, Vortrag, Projektmethode und Einzelarbeit, kommunikative Methoden wie Gruppenarbeit, Diskussion, Brainstorming, Rundgespräch und Teamteaching sowie gestalterische Methoden wie Collage, Arbeit mit Fotos, Bildern usw..

Bezogen auf die berufsfeldbezogenen Lerninhalte ist zudem eine enge Verzahnung von Praxis- und Theorieanteilen vorgesehen. Die im Rahmen der Maßnahme durchzuführenden Arbeiten bieten darüber hinaus zahlreiche Möglichkeiten, das Erlernte in der Praxis umzusetzen und stellen somit eine sinnvolle Ergänzung als Lern- und Übungsfeld analog der Qualifizierung dar. In diesem Sinne findet eine fachpraktische Qualifizierung als „Learning by doing“ statt.

Peter Gillo lobte abschließend die Arbeit des Gebrauchtwarenhauses: „Hier werden auf der einen Seite Menschen, die lange ohne Arbeit waren, wieder für den ersten Arbeitsmarkt qualifiziert, auf der anderen Seite verhilft das Projekt benachteiligten und finanziell weniger gut ausgestatteten Mitbürgern zu preiswertem und gut erhaltenem Mobiliar bzw. Kleidung.“
 



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